Wehrkirche St. Maria Magdalena in Grafenbach

Wehrkirche_Grafenbach
Im Jahr 1487 erfolgte die Erhebung zur selbständigen Pfarre. Zwischen 1487 und 1532 erfolgte der spätgotische und frühneuzeitliche Umbau der gotischen Kirche in Grafenbach. Die 75 cm starke und an der Außenseite 3,75 m hohe Ringmauer ist schartenlos und zeigt einen siebeneckigen Grundriss. Die Mauer trägt einen hölzernen, mit Steinplatten gedeckten Wehrgang mit Wurfspalte und kleinen Schußöffnungen. Die Wehranlage von Grafenbach wurde im Gegensatz zu Diex ohne Graben und Rundtürme konzipiert. Lediglich der südwestliche Eingang ist durch einen aus der Mauerflucht vorspringenden Torturm geschützt.
Die Altarausstattung ist aus der Barockzeit. Der zweigeschossige Hochaltar nimmt die gesamte Chorbreite ein. Die Opfergangsportale zeigen seitlich eine gemalte Verkündigungsszene.

Die neue Rieger-Orgel in der Kirche Grafenbach wurde von der Firma Rieger aus Schwarzach in Vorarlberg erbaut. Seit ihrer Einweihung im Jahre 1986 gibt es in Grafenbach regelmäßig in den Sommermonaten Orgelkonzerte.