Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Kunst & Kultur

Unsere Kirchen

Die Pfarrkirche hl. Martin wurde erst 1326, also ungewöhnlich spät, genannt. Die Anfänge der Kirche reichen jedoch bereits in die Zeit vor 1168 zurück.

Die mächtige barocke Doppelturmanlage entstand ber einem romanischen und spätgotischen Vorgängerbau. Die Kirche ist von einer 5 m hohen Wehrmauer mit gedecktem Wehrgang umgeben, mit Rundtürmen im Osten und Westen. In der Nordostecke befindet sich ein viereckiger Torbau mit Resten einer Zugbrücke.


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Erstmals1314 urkundlich erwähnt, ist sie, da in romanischer Bauart begonnen, viel älter.
Mit dem sechseckigen, gänzlich von Steinplatten eingehüllten Dachreiter an der Westseite und dem gleichfalls steingedeckten Dach, gleicht sie einem gepanzerten Ritter mit herabgelassenen Visier, ein Spiegelbild der Menschen in der Entstehungszeit.
Die Kirche ist 10,1 m lang, 5,1 m breit, hat eine geschlossene Vorhalle (dat. 1635) mit zwei rundbogigen Portalen (das westliche kürzlich zugemauert). Das Langhaus mit einer erneuerten hölzernen bemalten Flachdecke und einer Holzempore. Das Portal mit geradem Sturz und Lunettenfeld. Zum tonnengewölbten quadratischen Chor führt ein rundbogoger Triumphbogen mit Kämpfern. An der Südseite rundbogige Fenster.
Zur Einrichtung gehören: der Hauptaltar mit dem Altarblatt Hl. Lambrecht und Hl. Martin von 1703 (renoviert 1877), zwei Seitenaltäre aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts, linkes Altarblatt Hl. Agathe und Hl. Ursula, rechtes Altarblatt Hl. Antonius, der Einsiedler ("Sautone"), einige volkstümliche Statuetten, Votivbilder, ein Marienbild aus dem 18 Jahrhundert; ein schönes altes, aus der Haimburger Kirche stammendes, Kirchengestühl; Glocken aus dem 13. jahrhundert und von 1589, letztere von Sebastian Wulich.
Die Steinplatten des Kirchendaches wurden in alter Zeit in unmittelbarer Nähe der Kirche aus dem Schiefergestein gebrochen.
Über die Entstehung der Kirche haben sich lokale Sagen gebildet, wonach die Fuhrwerke, beladen mit Baumaterial für die Grafenbacher Kirche, an dieser Stelle nicht weiter wollten. Daher beschloss man, an Ort und Stelle eine kleine Kirche zu errichten.

 


Im Jahr 1487 erfolgte die Erhebung zur selbständigen Pfarre. Zwischen 1487 und 1532 erfolgte der spätgotische und frühneuzeitliche Umbau der gotischen Kirche in Grafenbach. Die 75 cm starke und an der Außenseite 3,75 m hohe Ringmauer ist schartenlos und zeigt einen siebeneckigen Grundriss. Die Mauer trägt einen hölzernen, mit Steinplatten gedeckten Wehrgang mit Wurfspalte und kleinen Schußöffnungen. Die Wehranlage von Grafenbach wurde im Gegensatz zu Diex ohne Graben und Rundtürme konzipiert. Lediglich der südwestliche Eingang ist durch einen aus der Mauerflucht vorspringenden Torturm geschützt.


Die Altarausstattung ist aus der Barockzeit. Der zweigeschossige Hochaltar nimmt die gesamte Chorbreite ein. Die Opfergangsportale zeigen seitlich eine gemalte Verkündigungsszene.

Die neue Rieger-Orgel in der Kirche Grafenbach wurde von der Firma Rieger aus Schwarzach in Vorarlberg erbaut. Seit ihrer Einweihung im Jahre 1986 gibt es in Grafenbach regelmäßig in den Sommermonaten Orgelkonzerte.


Äußeres

Das spätgotische Gebäude stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert. Der Turm besitzt einen achteckigen Spitzhelm und zweigeteilte Schallfenster mit Blendmaßwerk (1632).
Das Langhaus wird durch dreistufige Strebepfeiler abgestützt, der Chor hat flache Vorlagen. Der zweigeschossige Vorhallenbau im Westen zieht sich über die volle Breite des Langhauses. Das Westportal ist reich profiliert, mit krabbenbesetztem Kielbogen und Blendmaßwerk


Innenraum

Das dreijochige Langhaus hat ein Sternrippengewölbe mit zentralen Achtrautensternen, es ruht auf Runddiensten. Im Westen befindet sich die hölzerne Empore. An den spitzbogigen Fronbogen schließt der zweijochige Chor mit 3/8-Schluss. Das Netzrippengewölbe sowie die Dienste und Rippenprofile weichen in der Gestaltung vom Langhaus ab. In der gesamten Kirche finden sich zweibahnige gotische Maßwerkfenster. Die Altarausstattung ist aus der Barockzeit.
Geschichte: Das Bauwerk wird in einer Schenkungsurkunde 1309 erstmals genannt. Die Kirche ist von einer spätgotischen Wehranlage mit einer unversehrten Ringmauer umgeben. Der zweigeschossige Torturm mit Walmdach hat ein rundbogiges Portal und Inneren Stichkappentonnen.
Das spätgotische Gebäude stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert. Der Turm besitzt einen achteckigen Spitzhelm und zweigeteilte Schallfenster mit Blendmaßwerk (1632).
Das Langhaus wird durch dreistufige Strebepfeiler abgestützt, der Chor hat flache Vorlagen. Der zweigeschossige Vorhallenbau im Westen zieht sich über die volle Breite des Langhauses. Das Westportal ist reich profiliert, mit krabbenbesetztem Kielbogen und Blendmaßwerk.


Der zweigeschossige Hochaltar nimmt die gesamte Chorbreite ein. Die Opfergangsportale zeigen seitlich eine gemalte Verkündigungsszene. Im Zentrum steht die barocke Magdalenensplastik, daneben in Nischen die Heiligen Magdalena, Katharina, Dorothea und Gertrud. Darüber in der Altarachse befindet sich die Figur des Hl. Sebastian, links davon der Hl. Rochus und rechts der Hl. Hieronymus. Der linke Seitenaltar ist der Muttergottes, der rechte der Hl. Barbara geweiht.


Pfarrer: Ephraim Osinakachukwu Nwaohiri

Diex 96, 9103 Diex

Tel.: 0664/6207191

E-Mail: diex@kath-pfarre-kaernten.at

Mesnerin: Frau Maria Lessiak